Kapitel I
Konzeption
Aus Ihrem Lebensgefühl, Ihren Räumen und Materialien entsteht ein klares Konzept. Stimmung, Funktion, Investitionsrahmen — alles wird greifbar.
DetailOlivsamt auf Damast
Schritt eins
Das Briefing
Am Anfang steht kein Grundriss, sondern ein Gespräch. Wie leben Sie in diesen Räumen, was stört Sie jeden Tag, was soll unbedingt bleiben?
Ich sehe mir an, was vorhanden ist — Licht, Proportionen, Böden, Anschlüsse — und höre zu, welche Bilder Sie im Kopf haben. Am Ende dieses Schritts steht noch keine Skizze, sondern eine gemeinsame Sprache: Wir wissen beide, was gemeint ist, wenn einer von uns ruhig oder warm sagt.
Schritt zwei
Stilfindung und Moodboard
Aus dem Briefing wird eine Richtung. Ich stelle Referenzen, Farben und Oberflächen zusammen, bis eine Stimmung entsteht, die Sie wiedererkennen.
Das Moodboard ist dabei kein Bild zum Gefallen, sondern eine Entscheidungsgrundlage. Was hier nicht vorkommt, kommt später auch nicht ins Haus.
Materialtafel
Sechs Oberflächen
Materialien entscheiden sich früh — vor dem ersten Möbelstück und vor dem ersten Handwerkertermin. Sie tragen die Stimmung, sie bestimmen den Preis, und sie halten oder halten nicht.
Alle sechs stammen aus meinen Entwürfen. Für Ihr Projekt entsteht eine eigene Tafel — mit Mustern, die Sie in die Hand nehmen können.
Schritt drei
Der Investitionsrahmen
Zum Konzept gehört eine Zahl. Nicht auf den Euro, aber belastbar: was diese Richtung kostet, wenn sie so gebaut wird — und was sich ändert, wenn an einer Stelle gespart wird.
Lieber eine unangenehme Zahl am Anfang als eine Überraschung in der Mitte.
Ergebnis
Was Sie am Ende dieser Phase haben
- Persönliches Briefing
- Stilfindung und Moodboard
- Materialvorauswahl
- Einen Rahmen für die Investition