AMAVI Sophie Petker

Kapitel I

Konzeption

Aus Ihrem Lebensgefühl, Ihren Räumen und Materialien entsteht ein klares Konzept. Stimmung, Funktion, Investitionsrahmen — alles wird greifbar.


Detail eines geschwungenen Sofas aus Olivsamt mit Damastkissen

DetailOlivsamt auf Damast

Schritt eins

Das Briefing

Am Anfang steht kein Grundriss, sondern ein Gespräch. Wie leben Sie in diesen Räumen, was stört Sie jeden Tag, was soll unbedingt bleiben?

Ich sehe mir an, was vorhanden ist — Licht, Proportionen, Böden, Anschlüsse — und höre zu, welche Bilder Sie im Kopf haben. Am Ende dieses Schritts steht noch keine Skizze, sondern eine gemeinsame Sprache: Wir wissen beide, was gemeint ist, wenn einer von uns ruhig oder warm sagt.

Schritt zwei

Stilfindung und Moodboard

Aus dem Briefing wird eine Richtung. Ich stelle Referenzen, Farben und Oberflächen zusammen, bis eine Stimmung entsteht, die Sie wiedererkennen.

Das Moodboard ist dabei kein Bild zum Gefallen, sondern eine Entscheidungsgrundlage. Was hier nicht vorkommt, kommt später auch nicht ins Haus.

Materialtafel

Sechs Oberflächen

Materialien entscheiden sich früh — vor dem ersten Möbelstück und vor dem ersten Handwerkertermin. Sie tragen die Stimmung, sie bestimmen den Preis, und sie halten oder halten nicht.

Wandvertäfelung mit Kalkputz in Sandton
Kalkputz, Sand aus dem Entwurf „Schlafzimmer“
Olivgrüner Samt mit eingewebtem Damastmuster
Olivsamt auf Damast aus dem Entwurf „Polster“
Waschtisch aus Travertin mit Messingarmatur
Travertin, Messing aus dem Entwurf „Bad“
Schranktüren aus geöltem Nussbaum
Nussbaum, geölt aus dem Entwurf „Ankleide“
Bouclé-Bezug in Moosgrün auf gemustertem Teppich
Bouclé, Moosgrün aus dem Entwurf „Esszimmer“
Fischgrätparkett mit orientalischem Läufer
Fischgrätparkett aus dem Entwurf „Ankleide“

Alle sechs stammen aus meinen Entwürfen. Für Ihr Projekt entsteht eine eigene Tafel — mit Mustern, die Sie in die Hand nehmen können.

Schritt drei

Der Investitionsrahmen

Zum Konzept gehört eine Zahl. Nicht auf den Euro, aber belastbar: was diese Richtung kostet, wenn sie so gebaut wird — und was sich ändert, wenn an einer Stelle gespart wird.

Lieber eine unangenehme Zahl am Anfang als eine Überraschung in der Mitte.

Ergebnis

Was Sie am Ende dieser Phase haben

  • Persönliches Briefing
  • Stilfindung und Moodboard
  • Materialvorauswahl
  • Einen Rahmen für die Investition

Weiter · Kapitel II

Rendering

Der Raum, bevor er gebaut ist.